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Ratgeber Garten: Osterbepflanzung

Ostern darf’s bunt werden! Mit Ende des Winters kommt zum Vorschein, was viele Monate unter einem frostigen Gewand geschlummert hat. Damit Sie sich pünktlich zu Ostern an einem bunten Farbenmeer im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse erfreuen können, gibt RUWE Ihnen einige hilfreiche Tipps an die Hand.

Damit Sie sich an Ostern an der bunten Farbenpracht erfreuen können, müssen Sie die Beete bereits im Herbst anlegen.

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Wenn das Wetter mitspielt

Wir Menschen begegnen frostigen Temperaturen mit entsprechender Kleidung. Aber junge Pflanzen? Die haben spontanen Wettereinbrüchen kaum etwas entgegenzusetzen. Versuchen Sie also weitgehend auf besonders anfällige Vertreter wie Narzissen zu verzichten oder halten Sie diese in Töpfen, um sie zur Not ins Haus holen zu können, wenn die Temperaturen sich dem Nullpunkt nähern. Sollte sich der Wettergott mit Regen statt Schnee begnügen, so sparen Sie sich immerhin das Gießen. Umso mehr Energie können Sie für das gründliche Düngen, die regelmäßige Auflockerung der Böden sowie das Zurückschneiden auswuchernder Sträucher aufwenden. Letzteres gibt wiederum der Pflanze Energie und zahlt sich später durch besonders üppiges Blütenwachstum aus.

Keine Experimente bei Osterrabatten

Greifen Sie bei der Ausgestaltung Ihrer Osterrabatten auf altbewährte Blumenarten wie Stiefmütterchen, Hyazinthen, Vergissmeinnicht, Tausendschön oder Tulpen zurück. Stiefmütterchen gelten als besonders geeignet, da ihr Flor am längsten währt. Tulpen hingegen blühen verhältnismäßig kurz, erweisen sich aber gerade in ihren leuchtend blauen Varianten als ästhetisch einzigartig und sind immer ein Hingucker.

Narzissen eignen sich auf vielfältige Weise für Ihre Osterdekoration.

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Ostern beginnt im Herbst

Gerade bei Stiefmütterchen, Tulpen und Vergissmeinnicht bietet es sich an, die entsprechenden Beete bereits Anfang Oktober anzulegen. Auf diese Weise können die Pflanzen bis zum Frühjahrsaustrieb kräftig Wurzeln schlagen, bedürfen im April keiner allzu umfangreichen Bewässerung und schießen insgesamt robuster aus dem Boden. Machen Sie sich dazu am besten eine Notiz – denn das können Sie dann in diesem Herbst berücksichtigen!

Viele verschiedene Frühjahrsboten verwandeln Ihren Garten in ein prächtiges, buntes Farbenmeer.

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Farbenspiel mit Zwiebelblühern

Der bekannteste Zwiebelblüher, der zur Auferstehung Jesu aus der Erde ragt, ist die Narzisse und die Osterglocke als eine ihrer Unterarten. Ob im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse – die lustigen Blütenglocken erstrahlen je nach Sorte in kräftigem Gelb, Orange oder Weiß. Sie lassen sich zum Beispiel neben lila Hyazinthen oder blauen Tulpen hübsch in Szene setzen, wodurch sich ein kontrastreiches Farbenspiel entfaltet.

Mit Narzissen und Osterglocken können Sie faszinierende Farbenspiele entfachen.

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Es geht auch einfarbig

Aber auch die puristische Variante kann sich als wahres Blütenfest für die Augen herausstellen. Nach dem Motto „weniger ist mehr“ legen Sie in einem Pflanzgefäß nur eine Sorte und Farbe an – zum Beispiel weiße Narzissen und gelbe Krokusse in je einem Topf. Wenn Sie dennoch Freude am Kontrast haben, geben Sie ihr doch bei der Wahl des Materials der Pflanzgefäße nach. So zeigt sich etwa im Zusammenspiel von farbenfrohen Blütenblättern mit groben Beton eine spannende Ästhetik.

Frühling mit Beton

Die Verwendung von kleinen und großen Betontöpfen gilt ohnehin als zeitgemäßer Usus in puncto Osterbepflanzung. Dass sich hier gerade Zwiebelblüher wie Narzissen, Krokusse oder auch Traubenhyazinthen eignen, ist auf das poröse Material zurückzuführen, das die Feuchtigkeit aus der Pflanzenerde gut aufnehmen kann. An schattigen Standorten gedeihende Zwiebelblüher setzen Sie hingegen eher in Plastikcontainer, weil in diesen die Feuchtigkeit vornehmlich in der Erde gespeichert wird. Aber Vorsicht: Nicht zu viel gießen, damit die feuchte Erde am schattigen Platz nicht schimmlig wird.

Majestätische Kaiserkronen sind die Hingucker in jedem Garten.

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Die Krone des Kaisers

Ein echter Hingucker in Ihrem Vorgarten sind Kaiserkronen. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern und stellen daher einen prächtigen Osterblüher dar. Auch hier stecken Sie die Zwiebeln im Herbst, und erfreuen sich im Frühling an großen gelben, orangen oder lila Blüten. Da die Kaiserkrone, wie im Grunde alle Blumenzwiebeln, über eine starke Ausdauer verfügt, können Sie diese später auch an einem anderen Fleckchen im Garten platzieren – so wird Sie die Pflanze noch ein Stück auf Ihrem Weg durchs Jahr begleiten.

Mit RUWE Gartenpflege sich über einen blühenden Garten freuen

Sie lieben ein heimisches Blüten- und Blumenmeer an Ostern, finden aber trotz unserer Tipps zur attraktiven Osterbepflanzung keine Zeit, sich darum zu kümmern? Dann vertrauen Sie einfach unseren erfahrenen Experten und kontaktieren sie uns! Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorbereitung und Pflege Ihrer Pflanzen auf Balkon, Terrasse und im Garten. Freuen wir uns gemeinsam auf ein buntes Ostern!