Journal

Ab geht’s: Arbeiten unter Tage

Tag für Tag ist RUWE in Berlin unterwegs, um die Straßen der Hauptstadt zuverlässig zu reinigen. Doch nicht nur oberhalb der Erdoberfläche sorgt das Unternehmen für professionelle Sauberkeit: Für eine sorgsame Reinigung der im Bau befindlichen U-Bahnstation Unter den Linden begaben sich zwei Mitarbeiter samt Kehrmaschine in die Tiefe und waren rund 20 Meter unterhalb des Prachtboulevards im Einsatz.

RUWE steigt hinab

Jede Baumaßnahme muss abgenommen werden. Zuvor muss diese jedoch in einen abnahmefähigen Zustand gebracht werden; selbst der Ausbau und die Betonage des U-Bahnhofes Unter den Linden. Beauftragt vom Bauherrn, der Implenia GmbH, übernahm RUWE diese Aufgabe. Zwar säuberten die Mitarbeiter bereits andere neue U-Bahnstationen, diese waren allerdings über Straßen leicht zugänglich. Jetzt gab es eine besondere Herausforderung: Nicht nur für die Mitarbeiter der Straßenreinigung ging es hinab. Die 3,5 Tonnen schwere Kehrmaschine musste ebenfalls nach unten. Ohne sie ging es nicht. Schließlich bindet sie mit ihren Sprühdüsen den Staub, minimiert die Staubentwicklung und sorgt somit gleichzeitig für eine gute Sicht auf der tiefen Baustelle.

Per Kran zum Einsatz: Premiere einer Kehrmaschine

 

Premiere: Eine Kehrmaschine unter Tage

Um einen sicheren Transport zur tiefgelegenen Baustelle zu gewährleisten, wurden zunächst die Kehrmaschine sowie weitere Gerätschaften in einem Container fest verstaut. Anschließend ging es das erste Mal per Kran hinab. Es war eine gelungene Premiere, der eine gewissenhafte Planung durch RUWE vorausging. Unten angekommen, hieß es: Alles aus dem Container herausschaffen und mit der Reinigung beginnen.

Dem Transport ging eine sorgsame Planung voraus.

 

Reinigung im vollen Baubetrieb

In der Tiefe ging es nicht ganz so hektisch zu wie auf den Berliner Straßen und Bürgersteigen. Allein waren die RUWE Mitarbeiter dennoch nicht: Während einer größere Bauteile wie beispielsweise Schutt per Hand entfernte und die Baustelle grob vorsäuberte und ein anderer mit der Kehrmaschine folgte, um die gründliche Endreinigung vorzunehmen, gingen die Bauarbeiten weiter. „Es war ein wenig wie Tetris”, erklärte Markus Koehler, Leiter RUWE Betriebshof Mitte. „Eine Tunnelröhre wurde gereinigt, in der anderen wurde weiter gebaut. Dann wurde getauscht.” Mit Flexibilität und Erfahrung wurde auch diese Situation hervorragend gelöst. Die Gegebenheiten waren durch die bauliche Enge und die unebenen Flächen in den Tunneln schwierig.

Unter den Linden 20 Meter in der Tiefe im Einsatz.

 

Gerade an den Kanten lagen zum Teil nur wenige Zentimeter zwischen Kehrmaschine und den Röhren. Da waren besonderes Augenmaß, Konzentration und langjährige Erfahrung gefragt. In den Tunneln testete RUWE für den Bauherren außerdem erstmals, wie weit die Kehrmaschine den Schmutz nicht nur vom Boden, sondern zusätzlich von den Wänden abnehmen kann. Gereinigt wurden selbstverständlich auch die Bahnsteige. Und während in der Tiefe gekehrt wurde, ratterten über den Köpfen der RUWE Mitarbeiter im regelmäßigen Takt die U-Bahnen der Linie 6.

Bauarbeiter und RUWE Mitarbeiter unter Tage

 

Alles sauber – auch in 20 Meter Tiefe

Fünf Stunden waren die zwei RUWE Mitarbeiter im Einsatz, um unterhalb Berlins die Baustelle der U-Bahnstation Unter den Linden für die Endabnahme zu reinigen. Mit der Vorbereitung und Nachbereitung des Transportes der Kehrmaschine wurde insgesamt ein Tag benötigt. Das Herablassen und Heraufziehen der Gerätschaften verlief gleich beim ersten Mal erfolgreich, in der Tiefe konnten die Bauarbeiten weitergehen. Mit überzeugender Planung und Professionalität erwies sich RUWE als verlässlicher Partner für Bauunternehmen.