Pressemitteilung

RUWE und die gelbe Villa beteiligen sich an Aktion zum Tag des Mauerfalls

Der 9. November ist in Deutschland ein historisches Datum und jeder verbindet damit die friedliche Revolution und als Höhepunkt die Öffnung einer solchen Mauer. Symbolisch für den 9. November 1989, den Tag des Mauerfalls, wurde eine Aktion ins Leben gerufen, der sich die RUWE GmbH gemeinsam mit der gelben Villa in Berlin-Kreuzberg (Kreativ- und Bildungszentrum für Kinder und Jugendliche) angeschlossen hat.

Und wieder steht ein Stein dabei im Mittelpunkt. Er ist 2,50 Meter hoch, 1 Meter breit und 40 Zentimeter dick, lässt sich aber trotzdem leicht transportieren. Es geht um ein Symbol, das, auffällig gestaltet, an das historische Datum erinnern soll. Unter der Anleitung von Katja Steinhoff haben Kinder aus dem Kreativ- und Bildungszentrum diesen, ihren Stein mit der Nummer 634 gestaltet. Zu sehen sind Kinder, die versuchen mit Neugier ein Hindernis zu überwinden. Eines der Kinder fotografiert und will damit festhalten, was den anderen durch das Hindernis noch verborgen bleibt. Die Kinder sind in verschiedenen Farben dargestellt, was auf der einen Seite ihre unterschiedliche Herkunft darstellen soll. Auf der anderen Seite gehen die Farben ineinander über und zeigen, dass vor allem Kinder sich integrieren können. Das Miteinander der Farben zeigt aber auch, dass sie gemeinsam Hindernisse überwinden können.

Alle offenen Fragen werden mit der Rückseite des Steins beantwortet. Hier ist wieder ein Kind zu sehen, das mit offenen Armen das Logo der gelben Villa trägt und dabei in die Weite eines Sternenhimmels zeigt.

„Wir von der RUWE GmbH unterstützen seit vielen Jahren die Arbeit in der gelben Villa und sind auch von diesem Projekt begeistert. Wir werden am 9. November zum „Fest der Freiheit“, wenn der Stein dann neben weiteren 1000 als Dominoeffekt den Einsturz der Mauer symbolisieren wird, mit dabei sein“, sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Tschäpe bei der ersten Präsentation.

Die gelbe Villa – das Berliner Projekt der Hamburger Stiftung Jovita – ist ein in vielerlei Hinsicht besonderes Haus. Mit einer wechselvollen Vergangenheit und einem eigenwilligen Äußeren überragt das Gebäude in der Kreuzberger Wilhelmshöhe die umliegenden Häuser direkt am Viktoriapark. 14 Jahre lang stand das Haus leer. Umgebaut von der Berliner Architektin Anne Lampen steht es seit März 2004 komplett eingerichtet als kreatives Bildungszentrum Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren offen. Die gelbe Villa ist barrierefrei und alle Räume sind somit auch für behinderte Menschen nutzbar.